Heute endlich mal Zeit
gehabt:
Der Rahmen steht und ist ausgerichtet. Z-Achse montiert und ausgerichtet. Wenn die X und Y-Achse montiert sind, werde ich mal schauen, wie weit zur Seite ich das Druckbett schieben kann, damit ich eine Park-Position für das Hotend einrichten kann, die etwas weiter weg vom Druckbett ist.
So, heute hab ich mich um die Spannungsversorgung des Touchscreens gekümmert.
Da mein ganzer Drucker auf 24V betrieben werden soll, dass Display aber eine Spannung von 9V-18V braucht, musste möglichst einfach irgendwo diese Spannung her. Zu meinem Vorteil ist es nun, dass ich ein zusätzliches ATX-Netzteil für den integrierten PC verbaue. So konnte ich mit einem standard-Molex-Stecker die benötigten 12V abgreifen und das Display geht jetzt auch noch automatisch mit aus, wenn der PC respektive das Netzteil ausgeschaltet wird.

Da das ATX-Netzteil das billigste "+80" Netzteil ist, dass ich gefunden habe, ist erwartungsgemäß der verbaute Lüfter sehr deutlich zu hören. Er dreht immer auf maximaler Drehzahl und ist auch nicht temperaturgeregelt. Durch ein paar kurze Versuche habe ich festgestellt, dass der Lüfter bei etwa 9,5V deutlich an Geräuschentwicklung verliert, aber der Luftstrom, zumindest gefühlt, nicht merklich abnimmt. Also habe ich noch kurz einen Widerstand von 22 Ohm in die Zuleitung des Lüfters eingelötet. Die 22 Ohm ergaben sich aus den Daten des Lüfters: 12V/0,16A das macht einen Widerstand von 75Ohm. Dann per Spannungsteilerformel gerechnet und ±25Ohm für den Widerstand errechnet. Wer keine Ahnung von Spannungsteilern hat, kein Problem, dafür gibt es Rechner im www.
Das Netzteil anschließend wieder zusammengebaut und gefreut, dass es jetzt leiser als die derzeit benutzte 2,5" HDD ist.
So, die Misumi-Linearlager von Charlys Sammelbestellung sind heute angekommen:
Und weil der Nachbar heute ein Paket für mich angenommen und netterweise gerade vorbeigebracht hat, hier noch mein neuer 8" Touchscreen, der in den Drucker eingebaut wird:
Infos: Pollin. 70€ für 8" Touchscreen.
Erster Eindruck ist gut. Monitorkalibrierung ergab ne Note von 3,2, meiner Meinung nach (subjektiv) absolut in Ordnung bei dem Preis. Zum Vergleich, mein MacBook Pro Retina erreicht ne 2,1.Man muss aber unbedingt was für die Platine bauen, die liegt halt blank. Es sind aber 4 Montage-Bohrungen vorhanden, insofern wahrscheinlich kein Problem.Der Touchscreen reagiert zufriedenstellend, man muss halt ein wenig fester drücken, da es kein kapazitiver Touch ist. Wie früher halt
Am Rand (ca. 2mm) reagiert er nicht, ich habe aber im Kalibrierungsprogramm schon Optionen gesehen, mit denen man das wahrscheinlich einstellen kann, bin aber noch nicht dazu gekommen.
So, bei mir gibts auch endlich mal wieder was neues!Und zwar habe ich mir ein RUMBA mit den neuen TMC2100er-Treibern gegönnt.
War erstmal geflasht, was da blinki-blinki abgeht, wenn man es anmacht
Dazu hab ich mir noch passende Kühlkörper aus Kupfer besorgt. Ich war der Meinung, dass Motortreiber, die endlich das Wärmemanagement des Treiberchips berücksichtigen, auch hochwertigere Kupfer-Kühlkörper als die standard Alu-Dinger verdienen. Was ich mir vorher angelesen habe: Reines Alu (99,5%
) hat 236W/mK, reines Kupfer hat 401W/mK Wärmeleitfähigkeit. Hier gilt: mehr = besser. In der Praxis liegt Alu aber irgendwo zwischen 75W/mK und 235W/mK und Kupfer dagegen zwischen 240W/mK und 380W/mK. D.h. selbst mit der schlechtesten Kupferlegierung fahre ich immer noch besser als mit dem besten Aluminium. Weiterer Bonus: Der Kühlkörper aus Kupfer hat eine viel massigere Basis, die viel besser die Wärme in die äußeren Bereiche des Kühlkörpers verteilen kann. Und größer ist er auch noch
Doch genug gesabbelt, Fotos!
Habe extra Buchsen bestellt, die genau in die Rohre passen. Habe das ganze WE gedruckt und gebastelt, dauert nicht mehr lang bis der Schlitten so ist wie ich ihn haben will.Die Motoren habe ich mit Steckern versehen, damit ich in Zukunft die Kabelage leichter umsetzen kann und das Hottend wird auch auf eine Steckverbindung umgebaut.
Der User loco im reprap-Forum hatte die Idee, dem Verbiegen der X-Carriage mittels CFK-Stäben entgegenzuwirken. Und ich habe noch Carbon-Rohre mit einem Innendurchmesser von 14mm. Da passen meine Buchsen rein. Dann könnte man das ganze Rohr verbauen
Habe jetzt mal die Idee mit den GFK-Stäben genommen und mit der wunderschönen Carriage von Wurstnase "geremixt" und mal ein wenig gezeichnet. Mein Versuch ist, die Buchsen in Carbonrohre zu stecken, die Rohre habe ich eigentlich für meinen Quadrocopter benutzen wollen, macht aber nix
Was sagt ihr dazu? Verbesserungsvorschläge?
- Die Carbonrohre sind 16mm außen, 14mm innen, die Sinterbronzebuchsen 10mm innen, 14mm außen.
- Die Grundfläche der Carriage ist 90mm x 100mm. Das Hotend und der Extruder sind absichtlich nicht in der Mitte, damit der Wade-Extruder besser über der Carriage sitzt.
- Das große Loch an der Seite ist für die Kabelage des Hotends.
Die letzten Tage habe ich wieder sehr wenig Zeit gehabt, trotzdem konnte ich am Wochenende ein paar neue Dinge ansetzen
Ich habe jetzt alle Teile gedruckt, die ich brauche, um die X-Carriage auf meine Version umzubauen. Und da ich die Gelegenheit nutzen wollte, werde ich bei der Umbauaktion ausprobieren, wie sich ein Schlitten mit Gleitbuchsen anstellt. Vincent war damit ja nicht so glücklich, ich will die Erfahrung selber machen.
Dazu habe ich einen einfach gehaltenen Schlitten für 4 Sinterbronze-Buchsen gedruckt.
Prototyp:
Wenn der so funktioniert, wie ich mir das erhoffe, setzte ich damit den Dual-Schlitten um. Die viel kleineren Maße der Buchsen lassen viel mehr Platz für die Hotends.
Nachtrag:
Umbau auf Sinterbronze-Lager war theoretisch gut, praktisch haben meine Druckteile aber bei den Maßen etwas zu große Toleranzen, so das sich die Buchsen sehr leicht verkantet haben. Also vorerst Fehlschlag. Sobald man den Riemen spannt, verbiegt sich der Schlitten und damit die Lager
Ohne Riemenspannung laufen alle gedruckten Schlitten super
Derzeit wieder auf Kugelbuchsen umgebaut, damit ich drucken kann. Über kurz oder lang werde ich definitiv auf die Sinterbronze-Buchsen umsteigen. Sie sind leiser, viel kleiner, leichter und laufen (wenn sie sich nicht verkanten) leicht genug.